Play Fair Code

Partner und Experten gegen Match-Fixing

Der Play Fair Code ist eine Initiative des Sportministeriums, des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) und der Österreichischen Fußball-Bundesliga.

Ziel des Play Fair Code ist es, gemeinsam mit den österreichischen Sportfachverbänden, den Athleten, Trainern und Vereinsverantwortlichen saubere und manipulationsfreie Wettbewerbe zu garantieren.

Über die Plattform Play Fair Code werden drei wesentliche Säulen abgedeckt:

  • Prävention (Schulungen, Aufklärung und Bewusstseinsbildung)
  • Monitoring
  • zentrale Ombudsstelle für Betroffene

Im Präventionsbereich kommen individuell gestaltete Schulungsprogramme für Profi-Fußballer, Schiedsrichter, Vereins- und Verbandsfunktionäre und Nachwuchs-Kicker zum Einsatz. Ebenso nunmehr auch bei den Eishockeyprofis der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) und deren Nachwuchsligen,  sowie bei den Basketballprofis der Admiral Basketball Bundesliga (ABL)

Bei den Schulungen geht es vor allem darum, in persönlichen Gesprächen mit den Athleten für die Themen Spielmanipulation und Wettbetrug mögliche und richtige Verhaltensweisen in solchen Situationen aufzuzeigen. Videos, Fallbeispiele, eigens entworfene Animationen und das klare Aufzeigen der Konsequenzen von Match-Fixing begleiten diese Schulungen.

Auf nationaler Ebene konnte der Play Fair Code die Ombudsstelle als Beratungsstelle für Athleten, Trainer, Betreuer und sonstige Betroffene einrichten und etablieren.

Weitere Mitglieder und Partner des Play Fair Code sind der Österreichische Skiverband (ÖSV), die Erste Bank Eishockey Liga (EBEL), die Admiral Basketball Bundesliga (ABL), die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO), die Österreichischen Lotterien, das Österreichische Olympische Comité (ÖOC), der Österreichische Buchmacherverband (OBMV) und die Wettanbieter Admiral, Wettpunkt, tipp3 und Cashpoint. Sponsoringpartner sind Bundesliga-Bewerbssponsor tipico, Raiffeisen, Coca-Cola und Uniqa.

Der Play Fair Code ist auch auf internationaler Ebene in mehreren Bereichen präsent (z.B. als vom Sportministerium nominiertes Mitglied in der EU Expert Group Match-Fixing, als Kooperationspartner der Erasmus+ geförderten EU-Projekte "European Rookie Cup", "FixtheFixing" und "Anti Match-Fixing Top Training" oder als Experte in der IOC Expertengruppe "Spielmanipulation".

Zudem wurde man auch für den Einsatz im Kampf gegen „Match-Fixing“ mit dem European Fair Play Diploma 2014  in Riga ausgezeichnet.

 

Nähere Informationen auf der offiziellen Homepage des Play Fair Code.