Bundesliga Projekte

"Die Welle gegen Gewalt" Schwerpunktwoche 2012

Mit der dritten österreichweiten Schulaktion „Welle gegen Gewalt“ vom 13.02.2012 bis 12.03.2012 setzt das gemeinsame Projekt von Bundesministerium für Inneres, ÖFB, der Österreichischen Fußball-Bundesliga und ihrer Klubs weiterhin ein kräftiges Ausrufezeichen zur Verhinderung von Gewalt im Fußball.

Spieler, Trainer und Klubverantwortliche der 20 Klubs der obersten Spielklassen beteiligen sich einen Monat lang an den Vorträgen zur Präventionsarbeit an Schulen in ganz Österreich. Das Echo ist auch im dritten Jahr der Schwerpunk-Aktion enorm: Bei 300 Vorträgen lauschen stolze 8.700 Jugendliche bei den Workshops mit. 

Mit ein Grund dafür sind die Stars am grünen Rasen. Denn sie sind Vorbilder für die Kids und Jugendlichen und ein wichtiger Faktor für das Projekt, um weit reichende Akzeptanz, hohe Aufmerksamkeit und positive Aktivierung unter der Zielgruppe der 13-  bis 18-jährigen zu erzielen. Markus Katzer vom SK Rapid Wien über den Besuch einer Mittelschule in Wien 1130: „Wir Spieler tragen Verantwortung und wir sollten uns alle mit Respekt begegnen. Das wollen wir den Jugendlichen mit dieser Aktion zeigen.“

 

Der ehemalige Bundesliga-Vorstand Georg Pangl über  die Teilnahme an den Aktionstagen: „Unser Ziel ist es, den Kindern zu zeigen: Gewalt kann nie eine Lösung für Probleme sein. Viele Jugendliche begreifen nach einem Vortrag, dass man Konflikte verbal lösen kann. Egal ob bei Unstimmigkeiten mit Klassenkameraden, in der Familie oder beim Besuch im Fußballstadion. Daher unterstützen wir gemeinsam mit unseren Klubs diesen Aktionstag seit 2009 und werden dies auch in Zukunft mit aller Kraft tun.“  
ÖFB-Generaldirektor Alfred Ludwig sieht das Positive in der Kampagne durch die Schaffung von Bewusstsein, dass Gewalt im Fußball keine Lösung ist: „Schülerinnen und Schüler rechtzeitig mit diesem Thema zu konfrontieren ist der richtige Weg, um ein späteres Fehlverhalten zu vermeiden. Der direkte Kontakt mit den Präventionsexperten und den Spielern schafft Akzeptanz und Vertrauen; daher ist dieses Projekt sehr effizient und sinnvoll.“

 

„Welle gegen Gewalt“ – ein Projekt, welches viel bewirkt hat, unterstreicht auch Dr. Michael Neugebauer vom Bundesministerium für Inneres: „Der große persönliche Einsatz der Szenekundigen und Präventionsbeamten der Exekutive und die gute Zusammenarbeit mit der Bundesliga und ihren Vereinen sowie dem ÖFB waren maßgeblich für den großen Erfolg der Aktion verantwortlich. Emotionen und Leidenschaft sind das eine, rücksichtsloses Verhalten und Gefährdung dritter Personen das andere. Wer das nicht trennen kann, sollte zu Hause bleiben.“

Allgemeine Informationen zur "Welle gegen Gewalt"

Vorträge in Schulen, Jugendzentren, Fanklubs
Kernstück der „Welle gegen Gewalt“ bilden spezielle Schwerpunktwochen sowie individuelle Vorträge an Österreichs Schulen, Jugendzentren und Fanklubs - mit prominenter Unterstützung von Spielern und Trainern der Bundesliga. Sie sind Vorbilder für die Kids und Jugendlichen und ein wichtiger Faktor für das Projekt, um weitreichende Akzeptanz, hohe Aufmerksamkeit und positive Aktivierung unter der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren zu erzielen.

Bei den Vorträgen und Workshops greifen Präventionsexperten der Polizei das Thema „Gewalt unter Jugendlichen“ auf und informieren dazu. Szenekundige Beamte stellen ihre tägliche Arbeit als „Fanpolizisten“ vor und erläutern, welche Konsequenzen Fehlverhalten im Stadion nicht nur für den Störer, sondern auch für dessen Familie, Freunde bzw. den Lieblingsklub haben können.

Die Spieler und Trainer schildern wiederum ihre persönliche Erfahrungen mit dem Thema „Gewalt in und um Fußballstadien“ und warum diese da nichts verloren hat. Gemeinsam mit den Kids sollen so Strategien für den persönlichen Lebensbereich geschaffen werden, um gewalttätige Ausschreitungen am Fußballplatz zu verhindern und eine positive Fußballleidenschaft und Fanstimmung zu erzeugen.

 

Folder zu "Die Welle gegen Gewalt"