St. Pölten holte mit 2:0 bei der Admira 3. Sieg in Folge

22. Juni 2018 in tipico Bundesliga Der SKN St. Pölten hat in der letzten Runde der Fußball-Bundesliga seinen Erfolgslauf fortgesetzt. Das Schlusslicht setzte sich im Niederösterreich-Duell beim FC Admira dank Toren von Daniel Schütz (32.) und Roope Riski (75.) mit 2:0 durch, holte den dritten Sieg in Folge und tankte noch einmal Selbstvertrauen für eine mögliche Relegation. Ob die stattfindet, entscheidet sich erst am Montag.

Da wird bekannt, ob der Erste-Liga-Vizemeister TSV Hartberg vom Ständig Neutralen Schiedsgericht doch noch die Lizenz bekommt. Sollten die Steirer auch im dritten Lizenz-Anlauf durchfallen, würden die Relegationsspiele am Donnerstag (18.30 Uhr/in Wiener Neustadt) und Sonntag (15.30 Uhr/in St. Pölten) gegen den SC Wiener Neustadt entfallen. St. Pölten und Wiener Neustadt wären dann nächste Saison in der neuen Zwölferliga im Oberhaus vertreten.

Nach der offiziellen Verabschiedung von Markus Lackner, Maximilian Sax, Markus Wostry, Philipp Posch und Marcel Holzmann sahen die 2.150 Zuschauer in der BSFZ-Arena vor der Pause ein Mittelfeldgeplänkel, in der die Gastgeber ohne Schuss in Richtung Tor blieben. St. Pölten war ambitionierter. Erstmals gefährlich wurden die Gäste bei einem Bajrami-Freistoß, den der für den angeschlagenen Andreas Leitner aufgebotene Manuel Kuttin parierte (18.). In der 32. Minute war der Admira-Schlussmann machtlos. Schütz machte via souveränem Elfmeter sein fünftes Saisontor. Emanuel Aiwu hatte den Nordkoreaner Pak Kwang-ryong zuvor unglücklich im Strafraum am Fuß erwischt.

Der zweite Gästetreffer lag vor den Augen von Wiener Neustadts Trainerteam in der Folge in der Luft, Daniel Luxbacher scheiterte aber an Kuttin (40.), und Husein Balic traf nur das Außennetz (43.). Nach dem Seitenwechsel wirkten die Hausherren agiler, Marin Jakolis ließ gleich einmal die Chance auf den Ausgleich aus (49.). Quasi im Gegenzug ging ein Schütz-Heber drüber (50.). Sonst war auf beiden Seiten mehr Tempo als zuvor im Spiel. Der Admira fehlte im Abschluss bei einem Lattentreffer von Lukas Grozurek (73.) das nötige Glück. St. Pölten machte die Sache besser, "Joker" Riski machte nach einem Konter den Sack zu (75.). Auch für den Finnen war es das fünfte Saisontor.

Die Admira drückte im Finish vehement, blieb aber ohne Tor. Lackner scheiterte mit einem Handelfmeter an Christoph Riegler (78.), Thomas Ebner traf die Stange, und bei einem Kopfball von Lackner klärte Riegler den Ball wohl hinter der Linie, Schiedsrichter Julian Weinberger ließ aber weiterspielen (jeweils 79.). Die Admira blieb damit zum vierten Mal in Folge sieglos und verlor in der Liga erstmals im eigenen Stadion gegen St. Pölten.