12. Mai 2019

Austria besiegte Sturm auch dank Grnwald-Doppelpack 3:1
Die Austria hat die Chance auf das Europa-League-Fixticket in der Fuball-Bundesliga gewahrt. Die Wiener behielten am Sonntag in der 30. Runde bei Sturm Graz mit 3:1 die Oberhand und liegen als Fnfter weiter vier Punkte hinter dem drittplatzierten WAC. Sechs Punkte sind in den letzten beiden Runden noch zu vergeben. Die Grazer sind nur noch wegen des besseren Torverhltnisses vor der Austria.berragend im Dress der Wiener war Kapitn Alexander Grnwald, der einen Doppelpack (33., 57.) schnrte und den dritten Treffer von Christoph Monschein (85.) auch noch vorbereitete. Coach Robert Ibertsberger durfte sich damit ber seinen zweiten Sieg in seiner jungen Amtszeit freuen, zwei der jngsten drei Spiele wurden gewonnen. Fr Sturm setzte es auch im vierten Heimspiel der Meistergruppe eine Niederlage. Der zu dem Zeitpunkt verdiente Fhrungstreffer von Otar Kiteishvili (29.) war die einzige Ausbeute.Beide Mannschaften starteten aggressiv in die Partie, versuchten schnell umzuschalten, es fehlte allerdings oftmals die ntige Przision. Die Grazer hatten spielerisch ein bergewicht und schon in der Anfangsphase Pech, dass eine Grochance von Markus Pink wohl zu Unrecht wegen Abseits abgepfiffen wurde. Pink war es auch, der die erste Mglichkeit vorfand, bei seinem Kopfball (20.) war Austria-Tormann Ivan Lucic auf dem Posten. Der neue Einsergoalie der Wiener parierte kurz darauf auch einen Lema-Schuss (26.) gut. Die Fhrung war aber nur aufgeschoben. Nach einer Spendlhofer-Flanke zeigte Kiteishvili im Strafraum eine tolle Ballbehandlung, narrte die Austria-Abwehr bei einem Dribbling und schoss ins Eck ein. Das 1:0 war hochverdient.Der Jubel der Sturm-Anhnger war aber trotzdem schnell verflogen. Ein missglckter Rckpass von Gideon Mensah leitete aus dem Nichts den Ausgleich ein. Jrg Siebenhandl konnte sich im Duell mit Christoph Monschein zwar noch auszeichnen, war gegen den berlegten Nachschuss von Grnwald von knapp auerhalb des Strafraums aber machtlos. In der Nachspielzeit der ersten Hlfte wre es beinahe noch dicker fr die Hausherren gekommen. Siebenhandl wehrte aber einen Schoissengeyr-Kopfball ab, und Anastasios Avlonitis konnte einen Monschein-Abschluss in hchster Not noch blocken.Auch nach Wiederbeginn bekamen die 8.168 Zuschauer in der Merkur Arena eine flotte Partie geboten. Obwohl die Grazer energischer waren, legten diesmal die Wiener vor. Nach einem geblockten Monschein-Schuss schnappte sich Grnwald, der die Kontersituation selbst in der eigenen Hlfte eingeleitet hatte, am Strafraum den Ball, tanzte Lukas Spendlhofer aus und traf sehenswert mit seinem starken linken Fu ins lange Eck.Danach standen die Wiener viel tiefer, verwalteten nur noch das Ergebnis und hatten damit Erfolg. Auch deshalb, weil ein Kiteishvili-Schuss knapp zu hoch war (65.), ein Pink-Kopfball das Tor verfehlte (70.) und Spendlhofer einen Volley aus fnf Metern ber das Tor drosch (79.). Auf der anderen Seite lie Monschein zuerst noch die endgltige Entscheidung aus, Spendlhofer konnte vor der Linie retten (80.). Fnf Minuten spter passte aber die Effizienz beim Austria-Strmer, der Siebenhandl nach idealem Grnwald-Laufpass berlupfte. Damit gingen fr die Grazer zwei der jngsten drei Partien verloren.Noch keine Neuigkeiten gab es bei der Austria in der Trainerfrage. "Es macht keinen Sinn jeden Namen, der aufpoppt, zu kommunizieren. Fakt ist, dass noch keine Entscheidung getroffen wurde", sagte Sportchef Ralf Muhr im Sky-Interview. Lange werde es aber nicht mehr dauern. "Wir wollen es mit Ende der Saison festgelegt haben", so Muhr.