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19. Aug. 2026

Celtic vs LASK Champions League Qualifikation

CL-Qualifikation: Ineffizienter LASK auswärts bei Celtic 0:3

Linzer im Konter das gefährlichere Team, aber ohne Glück im Abschluss - Celtic glänzte mit großer Effizienz - Rückspiel am kommenden Dienstag

Der LASK muss die Träume vom erstmaligen Einzug in die Fußball-Champions-League wohl schon zur Halbzeit des Play-offs ad acta legen. Im Hinspiel bei Celtic Glasgow brachten sich die Linzer am Mittwoch mit chronischer Abschlussschwäche um die Früchte eines durchaus ambitionierten Auftritts und stehen nach der 0:3-(0:2)-Niederlage am kommenden Dienstag (21.00 Uhr) vor eigenem Publikum gegen Schottlands Rekordmeister vor einer enormen Herausforderung.

Im Gegensatz zu den Oberösterreichern glänzte Celtic mit höchster Effizienz. Benjamin Nygren (26.) und ein Doppelpack Camilo Durans (38., 67.) sicherten Celtic einen vielleicht etwas zu klaren Sieg. Zwar hatte das Traditionsteam deutlich mehr Ballbesitz, verzeichnete aber keine echten Großchancen.

LASK-Führung nach 28 Sekunden: Abseits

Von der beeindruckenden Kulisse und den 55.000 Fans ließen sich die Linzer nicht einschüchtern, machten vor 700 mitgereisten LASK-Fans gleich viel Dampf. Schon nach 28 Sekunden und einem herrlichen Abschluss Moses Usors zappelte der Ball im Netz, eine Abseitsstellung ließ den Jubel aber schnell verebben. Kaum eine Minute danach schob Samuel Adeniran nach neuerlichem - und sauberem - Konter den Ball allein vor Goalie Viljami Sinisalo knapp am Ziel vorbei, anstatt auf den bestens positionierten Usor abzugeben (2.).

Ein weiterer Adeniran-Versuch (11.) und ein harmloser Danek-Köpfler (13.) wurden Beute Sinisalos, Glasgow bekam das Geschehen nach einer attraktiven Anfangsphase immer besser unter Kontrolle. Erst ein wuchtiger Weitschuss Nygrens brach den Bann. Der LASK wirkte freilich kaum verunsichert. Die Athletiker setzten ihre gewohnt schnörkellosen Nadelstiche und jubelten einmal mehr - doch neuerlich vergebens. Adeniran war bei einer Usor-Flanke einen Hauch zu früh gestartet (35.).

LASK belohnte sich nicht, Celtic eiskalt

Umso bitterer, dass Celtic noch vor der Pause zum 2:0 kam. Die Situation war die Blaupause vom ersten Gegentor, diesmal hämmerte Duran einen schlecht geklärten Ball aus der Distanz in die Maschen. Nach Wiederbeginn suchte Celtic mit viel Druck die Vorentscheidung. Die Hausherren diktierten das Geschehen und klopften durch Callum McGregor an der Stange an (56.). Für den LASK sollte es wie verhext bleiben. Beim ersten gefährlichen Vorstoß nach der Pause schoss Usor in Rückenlage über das Tor (60.), wenig später scheiterte der Nigerianer aus wenigen Metern an Sinisalo (62.).

Und während diese gute Phase der Linzer verpuffte, machte Celtic einmal mehr Nägel mit Köpfen. Der LASK bot den Angreifern viel Raum, Duran schloss wieder unwiderstehlich ab. Im Finish suchten Sascha Horvath und Co. zumindest das Ehrentor. Adeniran scheiterte einmal mehr an Sinisalo (76.), Zählbares schaute aber nicht mehr heraus.

Text: APA; Foto: GEPA pictures