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02. Aug. 2026

Rapid-Stürmer Pettar Nosa Dahl jubelt

Rapid startete in Liga siegreich - 1:0 gegen Altach

Frühes Dahl-Tor entscheidend - Wiener gewannen mit Bauchweh auch viertes Saison-Pflichtspiel - Gelungene Generalprobe für Gastspiel in Estland

Rapid ist erfolgreich in die Fußball-Bundesliga-Saison gestartet. Die Hütteldorfer setzten sich am Sonntag zum Abschluss der 1. Runde dank eines Treffers von Petter Nosa Dahl (4.) gegen Altach 1:0 durch und feierten zum fünften Mal in Folge in einem ersten Meisterschafts-Heimspiel einen Zu-Null-Sieg. Mit dem vierten Pflichtspielerfolg 2026/27 gelang der Truppe von Coach Johannes Hoff Thorup auch eine gelungene Generalprobe für das Europacup-Gastspiel bei Paide Linnameeskond.

Hoff Thorup nahm vier Änderungen gegenüber dem 6:2-Heimerfolg im Zweitrunden-Rückspiel zur Conference League gegen Santa Coloma am Donnerstag vor. Jakob Schöller und Jannes Horn in der Abwehr sowie Yusuf Demir und Tonni Adamsen in der Offensive durften sich neu versuchen. Die Wiener begannen vor 16.795 Zuschauern extrem druckvoll und wurden schon nach etwas mehr als drei Minuten für den Aufwand belohnt. Nach Zuspiel von Matthias Seidl nahm sich Nosa Dahl aus etwas spitzem Winkel ein Herz und hatte Glück, dass Altach-Tormann Dejan Stojanovic den haltbaren Ball nicht bändigen konnte.

Altach konnte sich kaum befreien, strahlte allerdings beim ersten Konter Torgefahr aus, ein Demaku-Volley verfehlte das Tor (10.). Sonst ließen die Heimischen den Ball geschickt in den eigenen Reihen laufen, verabsäumten es aber, nachzulegen. Demir zog nach Zuspiel des genauso auffälligen Nicolas Bajlicz mit links ab und traf die Latte (29.). Ercan Kara schoss drüber (32.), ein Bolla-Schuss wurde von Filip Milojevic in den Corner gelenkt (38.) und Jannes Horn zielte daneben (39.).

Zitterpartie für Rapid im Finish

Ausgerechnet der Ex-Rapidler Patrick Greil hätte den Spielverlauf mit dem Ausgleich auf den Kopf stellen können, schloss aber aus bester Position zu schwach ab (43.). Nach dem Seitenwechsel hielten die Vorarlberger besser dagegen und machten auch mehr fürs Spiel. Nicht nur einmal lag das 1:1 in der Luft. Yann Massombo schoss vorbei (64.) und hatte Pech, dass ein wohl als Flanke gedachter Schuss statt im Tor an der Stange landete. Den Nachschuss des kurz zuvor eingewechselten Marko Raguz parierte Niklas Hedl in extremis (78.).

Das diente als Weckruf für die Rapidler, die wieder aktiver wurden. Marco Tilio fand in Stojanovic seinen Meister (79.), Nenad Cvetkovic köpfelte ins Außennetz (83.). Die letzten Minuten verbarrikadierten sich die Wiener nur noch hinten und spielten mit dem Feuer, bestraft wurden sie dafür aber nicht. Damit gab es gegen Altach im zehnten Duell in Folge keine Niederlage, nach Santa Coloma (zweimal) und Wienerberg (ÖFB-Cup) wurde auch der dritte Saisongegner bezwungen.

Text: APA
Foto: GEPA pictures