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16. Mai 2026

WAC-Spieler Zukic jubelt

WAC steht nach 2:0 gegen WSG Tirol im Europacup-Play-off

Zukic traf gegen Wattener früh - Silberberger-Elf am Dienstag im Halbfinale in Ried

Der vor drei Runden noch in akuter Abstiegsgefahr schwebende WAC darf auf einen internationalen Startplatz hoffen. Die Wolfsberger holten sich in der Qualifikationsrunde der Fußball-Bundesliga dank eines 2:0 (1:0) gegen die WSG Tirol am Samstag den zweiten Platz und stehen damit im Europacup-Play-off. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Thomas Silberberger am kommenden Dienstag auswärts auf die SV Ried.

Auf den Sieger des K.o.-Duells wartet im Play-off-Finale mit Hin- und Rückspiel der Fünfte der Meistergruppe (Spieltermine 22. und 25. Mai). Der WAC darf nach nun vier Siegen in Folge durchaus selbstbewusst ins Innviertel reisen. Dejan Zukic traf gegen die WSG schon in der 2. Minute, Erik Kojzek (77.) gelang eine knappe Viertelstunde vor Schluss die Entscheidung, wobei WSG-Verteidiger Jamie Lawrence den Ball noch leicht ablenkte. Die WSG beendet die Saison auf Platz elf der Abschlusstabelle, den Klassenverbleib hatte das Team von Philipp Semlic ebenfalls schon vor der Schlussrunde fixiert gehabt.

Zukic bringt Hausherren früh auf Kurs

Die von Clubchef Dietmar Riegler gesponserte Partyreise nach Mallorca sollte beim WAC keine Spuren hinterlassen. Silberberger rief vor seinem ersten Duell mit dem langjährigen Arbeitgeber aus Wattens vollen Fokus aus. Keine zwei Minuten dauerte es, bis die Wolfsberger jubelten. Der in die Startelf gerückte David Jaunegg ließ sich von Angelo Gattermayer viel zu einfach den Ball abluchsen, Zukic vollendete zu seinem siebenten Saisontor. Bei den Lavanttalern durfte Lukas Gütlbauer anstelle von Nikolas Polster im Tor beginnen. Der WAC-Schlussmann hatte einen vorerst ruhigen Arbeitstag.

Die Wattener - auch sie hatten den Klassenerhalt am vergangenen Wochenende dem Vernehmen nach würdig gefeiert - mussten nach einer halben Stunde mit dem 0:1 zufrieden sein. Markus Pink verpasste ebenso den zweiten Wolfsberger Treffer wie Zukic, dessen Volleyabnahme WSG-Keeper Adam Stejskal per Reflex parierte (27.). Während bei den Tirolern vieles Stückwerk blieb, hätten die Heimischen die Führung bis zum Pausenpfiff fast ausbauen müssen. Stärkster WSG-Akteur war Stejskal, dessen Vorderleute 45 Minuten lang keinen Schuss aufs gegnerische Tor anschreiben konnten.

WSG nach Pause verbessert

Semlic reagierte mit Wechseln, seine Elf kam verbessert aus der Kabine. Der eingetauschte David Kubatta und Lawrence verpassten nur kurz nach Wiederanpfiff einen Freistoß knapp, dann scheiterte Moritz Wels an Gütlbauer. Ein Treffer hätte aufgrund einer möglichen Abseitsstellung aber wohl nicht gezählt. Für den WAC war die Situation heikel. Bei einem Ausgleichstreffer hätte Altach die Nase vorne gehabt. Eine Co-Produktion zweier "Joker" sorgte aber für eine entspanntere Schlussphase aus Wolfsberger Sicht: Kojzek war nach einem Avdijaj-Pass aus kurzer Distanz zur Stelle. Die restlichen Minuten verliefen ohne Aufreger.

Text: APA

Foto: GEPA pictures