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09. Mai 2026

Blau-Weiß Linz Spieler Seidl im Zweikampf mit WSG-Spieler Lawrence

WSG Tirol fixierte Klassenerhalt mit 1:1-Remis gegen BW Linz

Baden Frederiksen bzw. Seidl trafen - Tiroler spielen damit 2026/27 achte Saison in Folge im Oberhaus - Linzer am kommenden Samstag im Zweikampf mit GAK um Ligaverbleib

Die WSG Tirol hat den zweiten "Matchball" im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga verwertet. Die Truppe von Trainer Philipp Semlic erkämpfte sich am Samstag im Tivoli Stadion in Innsbruck gegen Blau-Weiß Linz ein 1:1 (1:0) und darf damit 2026/27 zum achten Mal in Folge eine Saison im Oberhaus in Angriff nehmen. Für die Linzer schaut es nicht so gut aus, dem Schlusslicht fehlen drei Punkte auf den GAK, dem letzten verbliebenen Konkurrenten im Abstiegskampf.

Die Linzer und Grazer treffen am kommenden Samstag (17.00 Uhr) im Hofmann Personal Stadion aufeinander. Dort hat das Team von Coach Michael Köllner alle vier bisherigen Partien in der Qualifikationsgruppe gewinnen können. Auswärts holten sie demgegenüber nur zwei Zähler. Jenen bei der WSG sicherte Simon Seidl (71.) mit dem Ausgleich. Die Tiroler waren durch Nikolai Baden Frederiksen (16.), der sehenswert zum neunten Mal in dieser Saison traf, in Führung gegangen. Sie können in der letzten Runde nicht mehr auf einen Abstiegsrang rutschen.

Jeweils zwei personelle Veränderungen

Bei beiden Teams gab es im Vergleich zu den jüngsten Niederlagen zwei personelle Veränderungen in der Startelf. Bei den Tirolern bekam David Kubatta in der Dreierkette gegenüber David Gugganig den Vorzug, vorne kehrte Stürmer Ademola Ola-Adebomi anstelle des am Knöchel angeschlagenen Lukas Hinterseer zurück. Bei den Linzern verteidigte Martin Moormann für den gesperrten Kapitän Fabio Varesi-Strauss. Im Mittelfeld bekam Isak Dahlqvist von Köllner das Vertrauen, Dominik Reiter fehlte als einer von mehreren Akteuren aufgrund eines zuletzt in der Mannschaft wütenden Magen-Darm-Virus.

Die Tiroler durften sich dank eines Geniestreichs von Baden Frederiksen über einen Traumstart freuen. Der 25-jährige Däne zog aus rund 25 Metern ab und ließ BWL-Tormann Nico Mantl mit einem Linksschuss ins Kreuzeck keine Chance. Das spielte den Gastgebern in die Karten, sie waren nicht mehr gezwungen, offensiv Akzente zu setzen, und legten den Fokus darauf, hinten dicht zu machen. Zwischen der 20. und 35. Minute kam die WSG-Abwehr aber ordentlich in die Bredouille. In einer Drangphase setzte Nico Maier einen Volleyschuss drüber (27.), ein Kopfball von Shon Weissman ging knapp daneben (34.).

Kurz nach Wiederbeginn bewahrte Mantl sein Team mit einer starken Parade bei einem Schuss von Kapitän Valentino Müller (50.) vor dem 0:2. Zudem ging ein Abschluss von Moritz Wels daneben (68.). Das Spiel machten aber klar die Linzer, die mutig nach vorne spielten und dafür belohnt wurden. Seidl tankte sich in den Sechzehner, konnte auf seinem Weg von vier Tirolern nicht gestoppt werden und schoss wuchtig ins Kreuzeck ein. Danach drückten die Linzer auf den Siegtreffer, Topchance gab es aber keine mehr. Die zu Hause vier Partien unbesiegten Tiroler und Linzer mussten in der Folge aufgrund der Verzögerung im Parallelspiel mehr als eine Viertelstunde warten, um Gewissheit zu haben. Die WSG-Kicker fielen sich danach erleichtert in die Arme.

Text: APA

Foto: GEPA pictures