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08. März 2026

WSG Spieler Kubatta und Wels jubeln

WSG verpasste trotz 2:0-Sieges gegen den GAK Meistergruppe

Rapid-Erfolg vereitelte Einzug in die Top sechs - Heimsieg gegen GAK ungefährde

Trotz eines klaren Heimsieges ist der Traum von der Meistergruppe der Fußball-Bundesliga für die WSG Tirol nicht in Erfüllung gegangen. Die Wattener feierten am Sonntag in der letzten Runde des Grunddurchgangs zwar einen ungefährdeten 2:0 (2:0)-Erfolg gegen den GAK, blieben aufgrund des Sieges von Rapid gegen Salzburg aber außerhalb der Top sechs.

Als Siebenter fehlten der WSG lediglich zwei Punkte auf Hartberg und Grün-Weiß. Im "Grande Finale" brachte David Kubatta (10.) die Tiroler früh in Führung. Kurz vor der Pause schwächte sich der GAK mit einer Tätlichkeit von Martin Kreuzriegler (42.) selbst. Nur wenige Augenblicke in Überzahl traf Ademola Ola-Adebomi (43.) zum vorentscheidenden 2:0. Trotz des ersten Bundesliga-Sieges gegen den GAK müssen die Tiroler weiter auf den ersten Meistergruppen-Einzug seit 2020/21 warten.

Traumstart der WSG

Der gesperrte GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer musste die Partie ebenso wie die 2.250 Zuschauer im Tivoli von der Tribüne aus verfolgen. Von dort aus sah er, wie der unter Siegzwang stehenden WSG mit der ersten Chance die Führung glückte. Kubatta stieg nach einer Flanke von Johannes Naschberger am höchsten und köpfelte gezielt ein.

Anschließend zogen sich die Wattener zurück, der GAK übernahm schleichend das Kommando. Alexander Hofleitner verstolperte alleine auf das Tor zulaufend den Ball (26.), zudem scheiterte der GAK-Angreifer mit einem wuchtigen Kopfball an Adam Stejskal (35.). Inmitten der langen Drangphase schwächten sich die Gäste dann aber selbst: Kreuzriegler trat in einem Gerangel gegen Nikolai Baden Frederisken nach und sah nach VAR-Studium Rot.

GAK in Unterzahl harmlos

Die zuvor zurückhaltend agierende WSG schlug aus der Überzahl sofort Kapital. Ola-Adebomi versenkte eine Flanke von Lukas Sulzbacher sehenswert per Außenrist. Nach dem Seitenwechsel verpassten die Tiroler die endgültige Entscheidung. Naschberger knallte einen Volleyschuss an die Latte (59.), Innenverteidiger Jamie Lawrence vergab in ungewohnter Rolle alleine vor dem Tor vergeblich (76.).

Der GAK konnte in Unterzahl trotz offensiver Wechsel nicht mehr gefährlich werden. Nach dem Erfolgserlebnis gegen Ried musste der Bundesliga-Vorletzte wieder einen Dämpfer hinnehmen. Der Polster auf Schlusslicht Blau-Weiß Linz beträgt nach der Punkteteilung drei Zähler.

Text: APA

Foto: GEPA pictures