27. Mai 2026
26 Spieler, die die ADMIRAL Bundesliga 2025/26 geprägt haben
1 Otar Kiteishvili
Der dritte Meistertitel in Folge ist sich knapp nicht ausgegangen, die Auszeichnung "Spieler der Saison“ hat sich der Georgier in Diensten des SK Sturm Graz aber zum dritten Mal hintereinander verdient. Mit 15 Toren erster Torschützenkönig der Grazer seit Ivica Vastic (1990/00), Top-Scorer mit 19 Punkten – „Kite“ wird auch mit 30 immer noch besser!
2 Andrés Andrade
Kühbauer, Horvath, Kalajdzic – der Meistertitel des LASK hat viele Namen. Aber Andrés Andrade ist, wenn man so will, der Ursprung des Erfolgs. Der Innenverteidiger, der mit Panama zur WM fährt, war für den Spielaufbau zuständig und dabei 2.273-mal am Ball. So oft wie kein anderer Spieler in dieser Saison der ADMIRAL Bundesliga.
3 Serge-Philippe Raux-Yao
Die 1.645 Pässe, die Andrade dabei schlug, werden nur von SPRY getoppt. Der Rapidler spielte in der "Regular Season" sogar 1.867 Pässe. 1.212 Zuspiele davon bleiben aber in der eigenen Spielhälfte (ebenfalls Saison-Höchstwert).
4 Oliver Steurer
Der Rieder ist einer von nur sieben Feldspielern, die alle 32 Meisterschaftsspiele bestritten haben. Aber er wäre nicht aus dem Ruhrpott, hätte er am Ende nicht noch ein paar Extraschichten gefahren. Mit den drei Play-off-Spielen kam der Malocher aus Gelsenkirchen auf 35 Spiele, von denen er keine der 3.150 Minuten verpasste.
5 Kingstone Mutandwa
Und noch ein Rieder hat über den Umweg Play-off alle Bundesliga-Kollegen überflügelt. Nach seinen 14 Toren in der regulären Saison erhöhte der Südafrikaner im Halbfinale gegen den WAC sein Trefferkonto noch auf 16, für die Torjägerkrone kam der Doppelpack aber zu spät.
6 Aleksandar Dragovic
Besser spät als nie, dachte sich Aleks Dragovic in der 21. Runde und erzielte beim 2:2 seiner Wiener Austria gegen den LASK 5.565 Tage nach seinem Premierentreffer sein zweites Tor in der ADMIRAL Bundesliga. Eine derart lange Tor-Pause hatte noch kein Bundesliga-Spieler eingelegt. Bis zu seinem nächsten Tor brauchte "Drago" dann nur noch sieben Tage.
7 Matteo Schablas
Mal sehen, wie lange sich der violette Linksverteidiger bis zu seinem nächsten Tor Zeit lässt. Mit seinem ersten hatte es der 21-Jährige jedenfalls ganz besonders eilig. Schablas traf bei seinem Startelf-Debüt gegen Sturm (2:5) gleich in der 1. Minute. Das hat es seit der detaillierten Datenerfassung (2013/14) in der Bundesliga noch nie gegeben.
8 Moses Usor
Unerwartet zum Torjäger wurde auch Moses Usor, der 13 Tore zum LASK-Meistertitel beisteuerte, nachdem er in seinen ersten zweieinhalb Bundesliga-Saisonen nur vier Mal getroffen hatte. Der Nigerianer hat aber auch eifrig Überstunden eingelegt – sein Tor beim 1:1 gegen Ried nach 102:47 Minuten ist das späteste Tor in der Bundesliga-Geschichte.
9 Luca Weinhandl
Der U17-Vizeweltmeister von Sturm Graz zählte gerade einmal 17 Jahre und 119 Tage, als er mit seinem Tor beim 4:2-Sieg in Hartberg zum jüngsten Bundesliga-Torschützen aller Zeiten der Blackys avancierte.
10 Ramiz Harakaté
Der GAK-Wirbelwind schoss seine sämtlichen elf Tore in dieser Bundesliga-Saison mit links. Das macht ihn zum besten Linksfuß der Liga und zum treffsichersten Franzosen der Bundesliga-Geschichte. Den bisherigen Saisonrekord hat Jocelyn Blanchard mit neun Treffern gehalten.
11 Nikolai Baden Frederiksen
Geht es um den besten linken Hammer, kommt man um den Dänen der WSG Tirol nicht herum. Acht seiner neun Tore schoss er von außerhalb des Strafraums. So etwas hat man seit Beginn der detaillierten Datenerfassung (2013/14) in der Bundesliga nicht gesehen.
12 Karim Konaté
Der Torschützenkönig der Saison 2023/24 ist dagegen eine Strafraum-Kobra. In der 19. Runde hatte er dort 19 Ballaktionen - seit 2013/14 wurden dort nur Guido Burgstaller (2022) und Kelvin Yeboah (2021) so oft gesichtet.
13 Samuel Adeniran
Der Strafraum ist auch das Jagdrevier von "Big Sam“. Der US-Amerikaner im LASK-Dress hatte 139 Ballaktionen im gegnerischen Sechzehner. Keiner mehr.
14 Manuel Maranda
Dass Adeniran sich dennoch mit 10 Toren begnügen musste, liegt an Leuten wie Manuel Maranda. Der Innenverteidiger von Blau-Weiß Linz war mit 277 klärenden Aktionen auf seinem Gebiet wieder einmal eine Klasse für sich.
15 Nenad Cvetkovic

Das kann auch die Nummer 55 von Rapid von sich behaupten. „Cvele“ ist mit 71,4 Prozent gewonnener Zweikämpfe wie schon in der Vorsaison die Nummer 1 im Duell Mann gegen Mann.
16 Nikki Havenaar
Punkto Quantität reicht aber keiner der harten Männer an Nikki Havenaar heran. Der Rieder Riese gewann 326 Zweikämpfe, um 100 mehr als sein Altacher „Verfolger" Mohamed Ouedraogo. Aber in der Saison 2020/21 blieb Gernot Trauner im Infight sogar 338-mal Sieger.
17 Beres Owusu
Dass im Abwehrzentrum nicht nur ausgeteilt wird, zeigt sich am GAK-Innenverteidiger Owusu, der 63 Fouls einstecken musste. Er ist damit der meistgefoulte Spieler der Liga.
18 Daniel Maderner
Owusus Klubkollege hat am anderen Ende des Feldes 52 Fouls begangen. Mit Austrias Abu Barry die meisten in dieser Bundesliga-Saison.
19 Abubakr Barry
Trotz elf Gelber Karten bleibt der Austrianer aber nicht für seine Fouls in Erinnerung, sondern für seine 121 Dribbelversuche, von denen 58 aufgegangen sind. Beides Rekordwerte.
20 Alem Pasic
Die meisten Gelben Karten sah der BW-Linz-Verteidiger – in 26 Spielen 12 Stück.
21 Benjamin Markus
Mit dem Top-Wert von 80 Tacklings hat sich auch der Hartberg-Sechser für das Prädikat "unangenehmster Gegenspieler“ der ADMIRAL Bundesliga beworben.
22 Dejan Zukic
Auf eine andere Art unangenehm wird’s für den Gegner, wenn der WAC-Primgeiger am Ball ist. Seine 162 Flanken und 74 Torschussvorlagen (beides Höchstwert) sind nicht alle wegzuverteidigen, wie die 10 Torvorlagen zeigen, die ihn zum Assistkönig der Saison 2025/26 machen.
23 Tom Ritzy Hülsmann
Der ehemalige Neuer-Lehrling ist der Spielmacher unter den Torhütern. Als erster Schlussmann seit Jörg Siebenhandl hat der Hartberger zwei Saison-Assists verbuchen können. Nicht nur deswegen wurde er von der ADMIRAL Bundesliga als "Torhüter der Saison" ausgezeichnet.
24 Parick Greil
Mit 12 Toren und insgesamt 14 Torbeteiligungen ist der Altacher in den entsprechenden Wertungen vorne dabei. Unerreicht aber sind seine 26 Auswechslungen in 29 Partien.
25 Lukas Hinterseer
Den anderen Weg ging der WSG-Tirol-Stürmer, der bei 24 seiner 28 Auftritte eingewechselt wurde. Bei seinem einzigen 90-Minuten-Einsatz (2:2 gegen Altach) erzielte er eines seiner zwei Saisontore.
26 Christoph Lang
Geht es rein nach den Toren, muss sich "der zwölfte Mann des LASK" den Titel des besten Joker mit Daniel Maderner und Kingstone Mutandwa teilen, die wie er fünf Joker-Tore erzielten. Mit zusätzlich zwei Assists hat er die Nase vorne.
Text: Horst Hötsch; Fotos: GEPA pictures