24. Okt. 2026
GAK holte nach Derby-Niederlage 1:1 bei WSG Tirol
Flottes Remis am Tivoli - GAK brachte frühe Führung nicht über die Zeit
Keinen Sieger hat am Samstag ein flottes Duell zwischen der WSG Tirol und dem GAK in der zehnten Runde der Fußball-Bundesliga gebracht. Nach früher Führung der Grazer durch einen Foul-Elfmeter Alexander Hofleitners (6.) belohnte Nikolai Baden Frederiksen (63.) in Innsbruck doch noch einen engagierten Auftritt. In der Tabelle rutschten die Tiroler auf Rang sieben zurück, die Rotjacken behalten zumindest bis zum Sonntag ihren achten Platz.
Mit einem Traumstart vertrieb der GAK schnell die Gespenster der jüngsten 1:6-Derbyschmach gegen Sturm. Jacob Italiano, eine Woche zuvor der Verursacher der schweren Verletzung von Sturm-Goalie Daniil Chudjakow, nahm das Gerangel von David Kubatta im Strafraum dankend an, Hofleitner verwertete vom "Punkt" souverän. Und die WSG hatte Glück, nicht weiter in Rückstand zu geraten. Dem vermeintlichen 2:0 durch Leon Klassen zehn Minuten später blieb nach VAR-Intervention wegen Abseits die Anerkennung verweigert (15.).
Es blieb eine muntere Partie, allerdings lange ohne konkrete Chancen auf beiden Seiten. Die WSG war aktiver, erspielte sich aber kaum Abschlüsse. Gegen Ende der ersten Hälfte war es erneut der GAK, der Gefahr ausstrahlte, Goalie Salko Hamzic verhinderte das 0:2 gegen Mark Grosse aber mit einer Glanztat (39.). Wenig später verloren die Grazer aber sowohl Anderson mit Verdacht auf Gehirnerschütterung (39.), danach humpelte auch Italiano vom Feld (44.).
Gute Unterhaltung auch in zweiter Hälfte
Der zweite Akt begann mit einem scharfen, aber zu zentralen Köpfler von Yannick Oberleitner auf Hamzic (49.), kurz danach prüfte auf der anderen Seite Murat Satin mit einem Weitschuss Cican Stankovic (55.). Ein Dreifachwechsel zur Stundenfrist brach dann den Bann bei der WSG. Nur drei Minuten später zappelte ein Freistoß-Aufsetzer von Joker Baden-Frederiksen im Netz.
Das Geschehen blieb abwechslungsreich. Ein Köpfler Tim Trummers zischte am WSG-Tor vorbei (67.), der eingewechselte Souleyman Mandey wurde im WSG-Strafraum letzter Sekunde geblockt (80.). Im Finish brachte die WSG die GAK-Defensive zwar immer wieder ins Schwimmen, gute Einschussmöglichkeiten auf den Sieg gab es aber keine mehr.
Text: APA
Foto: GEPA pictures