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18. Apr. 2026

Kein Sieger im Duell zwischen WAC und BW Linz

Wolfsberger weiter zwei Punkte vor Tabellenschlusslicht aus Linz - Retourspiel am Dienstag in Linz

Das erste von zwei "Kellerduellen" innerhalb von drei Tagen hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga keine Veränderung gebracht. Der WAC und Blau-Weiß Linz trennten sich am Samstag mit einem 0:0. Die Wolfsberger sind seit elf Ligaspielen sieglos, liegen bei Halbzeit der Qualifikationsgruppe aber weiter zwei Punkte vor dem Schlusslicht aus Linz. Mit Heimvorteil hat die Elf von Michael Köllner am Dienstag im Retourspiel die nächste Chance, die Rote Laterne abzugeben.

Die Linzer waren nach zuletzt zwei Siegen aus drei Spielen mit Selbstvertrauen nach Wolfsberg gereist und zeigten dies auch auf dem Platz. Die Blau-Weißen tauchten bei dem so wichtigen Duell immer wieder gefährlich im Strafraum des WAC auf. In der 36. Minute fehlten nur Zentimeter, ein technisch perfekter Schuss von Fabio Varesi-Strauss knallte an die Stange. Fünf Minuten später wurde Simon Seidl nach einem Konter alleine vor Torhüter Nikolas Polster ideal bedient, sein Abschluss fiel aber schwach aus (41.).

Kein Sieg im zweiten Spiel unter Silberberger

Der WAC kam in der ersten Hälfte nur selten vor das gegnerische Tor. Sinnbildlich für die aktuelle Situation endete die erste starke Offensivaktion, im Abschluss fehlte die Konsequenz, die Chance verpuffte (22.). Thomas Silberberger reagierte in seinem zweiten Match als Trainer der Kärntner in der Pause und brachte mit Cheick Diabate und Emmanuel Agyemang zwei neue Kräfte, aber nur kurz etwas Schwung ins Spiel. Dejan Zukic kam aussichtsreich zum Abschluss (49.), bei einem umstrittenen Zweikampf zwischen Alem Pasic und Donis Avdijaj im Linzer Strafraum blieb die Pfeife von Christian-Petru Ciochirca stumm (60.).

Die Linzer blieben dominierend und hatten ihre Chancen, erstmals seit 23. November das Tabellenende zu verlassen. Gegen Ronivaldo (48.) und Seidl (72.) bewahrte WAC-Torhüter Polster sein Team mit starken Paraden vor einem Rückstand und dem Absturz auf den letzten Platz.

Text: APA
Foto: GEPA pictures