opta-Daten: Zahlen, Fakten & Rekorde Das Spezialitäten-Menü der Bundesligisten

21. Dezember 2021 in ADMIRAL Bundesliga Immer wieder faszinierend, was in der Zauberküche von opta, dem Datenpartner der ADMIRAL Bundesliga, so alles gekocht wird. Keine Rekordleistung, die verborgen bleibt, kein Jubiläumstreffer, der nicht erfasst wird. Die Redaktion von bundesliga.at hat sich die Zutaten aus dem Grunddurchgang hergerichtet und daraus das Spezialitäten-Menü der zwölf Klubs zubereitet. Zu jedem Verein gibt es ein statistisches Highlight, das noch nicht durch jeden Fleischwolf gedreht wurde.

Oder wussten Sie, dass…

 

Rasmus Kristensen vom FC Red Bull Salzburg der Schwerarbeiter der Liga ist? Seine 1.473 Ballaktionen sind ebenso Liga-Spitze wie seine 66 Flanken in den Strafraum. Der „aggressive leader“ aus Dänemark verpasste von den (bewerbsübergreifend) 29 Spielen im Herbst nur eines und erzielte als Rechtsverteidiger insgesamt acht Tore.

 

Kelvin Yeboah vom SK Puntigamer Sturm Graz der größte Unruheherd der Liga ist? Niemand hat so viele Aktionen im gegnerischen Strafraum (129), keiner schießt sooft auf das Tor (67) wie der italienische U21-Nationalspieler. Der Lohn: Platz drei in der Scorerliste mit elf Toren und vier Assists.

 

Alexander Kofler vom RZ Pellets WAC die beste Fangquote der Liga hat? Seit der Keeper sich in der fünften Runde seinen Platz im Tor der Kärntner zurückerobert hat, hielt er 70,9 Prozent der Schüsse, die auf sein Tor abgefeuert wurden. Damit verdrängt er knapp aber doch den aktuell verletzten Richard Strebinger (Rapid, 70,8) und Hartbergs Rene Swete (70,0) auf die Plätze.

 

Markus Pink vom SK Austria Klagenfurt drei Doppelpacks in den 18 Spielen des Grunddurchgangs gelangen? Für einen Aufsteiger schaffte das zuletzt Rajko Rep für den TSV Hartberg 2018/19. Pinks Treffer waren auch ein Grund, warum die Pacult-Elf fünf von sieben Spielen nach einem 0:1-Rückstand nicht verlor. Damit sind die Kärntner die besten Aufholjäger der Liga.

 

Ercan Kara und Taxiarchis Fountas vom SK Rapid für zwei der vier Triplepacks im Herbst verantwortlich waren? Die anderen beiden Spieler, denen drei Treffer gelangen, waren Salzburgs Karim Adeyemi (Runde 18) und Marcel Sabitzer von der WSG Tirol (9.). Mit Kara, Fountas und Marco Grüll schafften es zudem drei Rapidler unter die Top 5 der Spieler mit den meisten Schüssen, kumuliert feuerten sie 154-mal auf das gegnerische Tor.

 

Stefan Nutz von der SV Guntamatic Ried der Punktegarant der Liga ist? Ohne seine zehn direkten Torbeteiligungen hätten die Innviertler satte 13 Zähler weniger auf dem Konto und würden wohl nicht über dem Strich überwintern. Dazu kommt, dass die „Wikinger“ 19 Prozent ihrer Torchancen verwerten – der Höchstwert aller Klubs in der ADMIRAL Bundesliga.

Georg Teigl vom FK Austria Wien das früheste Tor des Grunddurchgangs gelang? Der Routinier traf in der 18. Runde gegen den LASK bereits nach 18 Sekunden. Bereits eine Runde zuvor erzielte Matthias Braunöder im Derby gegen Rapid ebenfalls einen Treffer in der ersten Minute. Einen solchen „Doppelpack“ schafften die Veilchen zuletzt in der Saison 1984/85.

 

Thomas Rotter von der TSV Glas Egger Hartberg das späteste Tor des abgelaufenen Herbstes erzielte? Gegen Rapid traf er am 12. Spieltag nach 96 Minuten und 45 Sekunden zum 1:1-Endstand. Überhaupt sind die Steirer konzentrierter, je länger das Spiel dauert. Als einziges Team kassierten sie weniger als die Hälfte ihrer Gegentreffer in der zweiten Halbzeit, genauer gesagt nur 39 Prozent.

 

Sascha Horvath vom LASK der effizienteste Spieler der Liga ist? Laut Expected-Goals-Wert wäre er im Grunddurchgang für 3,4 Tore gut gewesen, geworden sind es dagegen sieben, also ein Plus von 3,6 Treffern. Damit hält er die Grazer Jakob Jantscher (+ 2,9) und Manprit Sarkaria (+ 2,8) auf Distanz.

 

Giacomo Vrioni von der WSG Tirol als einziger Spieler der Liga zwei Elfmeter zugesprochen bekam? Damit unterstreicht der albanisch-italienische Stürmer die starke Einkaufspolitik der Wattener. Denn 19 ihrer Tore wurden von Sommer-Neuzugängen erzielt, das ist der Top-Wert aller Klubs.

 

Andreas Leitner vom FC Flyeralarm Admira um 5,1 Gegentore weniger kassierte, als es der kumulierte Expected-Goals-Wert der gegnerischen Chancen hergegeben hätte? Das ist der Bestwert der Liga. Vorne sind die Südstädter bei Standards gnadenlos effizient: Elf ihrer 21 Tore entstanden aus ruhenden Bällen, das sind mehr als 50 Prozent – ebenfalls top!

 

Atdhe Nuhiu vom CASHPOINT SCR Altach das Zweikampf-Monster der Liga ist? Mit 347 bestritt er die meisten, 187 Kopfballduelle waren darunter, was ebenfalls der Bestwert ist. Bei ihm ging es oft hart zur Sache: 48-mal spielte er selbst Foul (Höchstwert), 39-mal wurde er gefoult, nur Thorsten Röcher vom WAC traf es öfter (42).

 

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